Die AO-7 (Aktive Optik)
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Die AO-7 arbeitet in Verbindung mit
der CCD Kamera ST-7 oder ST-8. Es handelt sich dabei um einen
auf einer Saphirspitze mittig gelagerten Spiegel. Durch
entsprechende Steuerimpulse kann der bewegliche Spiegel bis zu
40 mal pro Sekunde korrigieren ! |
Die Wirkung der AO-7 ist großteils von der Luftunruhe abhängig. Ist diese zu groß, kann auch die AO-7 nichts ausrichten. Mittlerweile verwende ich immer öfter die EOS 300Da-Peltier. Sie ist zwar nicht direkt mit der ST-7/ AO-7 vergleichbar, aber sie liefert Farbfotos und die Handhabung ist genial einfach. Für fest installierte Systeme in Sternwarten, ist die AO-7 bestimmt sinnvoller.

Obwohl hier insgesamt knapp 1 Stunde belichtet wurde, gibt es bei dieser großen Brennweite keinerlei Nachfürschwächen. Das über 8 Jahre alte Bild fasziniert mich heute noch.
Ist die AO-7 erst einmal richtig im Einsatz, ist Sie durch nichts zu
überbieten. Die Bildschärfe ist sehr gut und die Lichtempfindlichkeit
der ST-7 tut das Übrige. Meine EOS kommt da nicht dran. (Siehe folgendes
Beispiel unten). Die Fotos zeigen die Leistungsfähigkeit der AO-7.
Ausschnitt aus dem Doppelsternhaufen H+X.
Linkes Foto, EOS 300D, rechtes Foto: ST-7(Bj. 1996) ohne Filter mit der
AO-7.
Optik: 10" SCT f/6,3 (f=1600mm). Gilt für beide Aufnahmen.
Gesamtbelichtungszeit der
EOS-Aufnahme ca. 15Minuten bei 800ASA. Belichtung der ST-7 Aufnahme: 6 x
90 Sek.

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Aktuelle Verschraubung der
Komponenten ST-7 CCD und die AO-7, die nun wieder zum Einsatz
kommt. |