Vor etwa 10 Jahren (1998) habe ich mir diesen Deepsky-Filter gekauft. Er war damals einer der Besten auf dem Markt. Alle meine Deepsky Fotos wurden mit diesem Filter gemacht. Der Sinn und Zweck eines solchen Filters ist es, unerwünschte Himmelshelligkeit (Straßenlaternen) zu unterdrück. Diese entsteht im orangen Bereich (Natriumdampflampen), im grünen Bereich (Quecksilberdampflampen) und einige andere. Der Nachteil, damals war die Filtertechnik noch nicht so weit fort geschritten. Die Sterne werden grünlich abgebildet und die Nebel meist zu rötlich.

 

Es folgt ein Vergleichsfoto: Gleiche Belichtungszeit der Fotos. Links ohne DS-Filter, rechts mit Lumicon Deepsky-Filter. Es erfolgte allerdings eine Helligkeitsanpassung und ein automatischer Weißabgleich. Das Violett im Nebel (NGC 281) wird vom Filter nicht gesehen !

Die Vorteile des Filters: Blausäume an helleren Sternen verschwinden völlig. Sterne werden schwächer abgebildet. Das bedeutet, in sternenreichen Regionen kommen Nebel besser zur Geltung. Der 2 Zoll-Filter passt exakt vor mein Zeiss-Tele (135mm Brennweite), obwohl er eigentlich als Einschraub-Filter für das Teleskop gedacht ist.
Die Nachteile des Filters:
Zu unflexibel, denn der Filter passt leider nicht direkt vor die Kamera. So könnte ich den Filter für alle Optiken gebrauchen. Die Farbgebung ist nur mäßig und zu rotlastig. Mittlerweile gibt es Klemmfilter für Digitale Spiegelreflexkameras der Marke Canon z.B.

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