Ich , Klaus Maritschnigg, bin 1967 in Lemgo geboren.
Mittlerweile wohnen wir auch wieder dort. Von hier beobachte und fotografiere ich auch.
Links ist meine bessere Hälfte Luzviminda zu sehen. Seit Anfang 2000 sind wir verheiratet.
Beruflich arbeite ich in der Metallbranche (als ganz "normaler" Arbeiter).

Nur durch ihre Geduld und ihr Einsehen ist es mir möglich, laufend an der Homepage zu feilen.
Oben links ist unser Sohn Nico und mittig Sven zu sehen. Nico weiß schon mehr über die Sterne als mancher Erwachsener ;-) Unsere Tochter Sarah (* 08.01.2008) läßt sich noch gerne tragen.

Schon als kleiner Junge habe ich mich für die Astronomie interessiert.
Dieses interessante Hobby hat mich bis heute verfolgt, oder ich das Hobby ;-) Angefangen habe ich mit einem Kaufhausfernrohr, einem Linsenfernrohr mit 60mm Durchmesser. Als ich damit den Saturn sah, war ich so fasziniert, das ich schnell den Wunsch hatte, das Gesehene zu fotografieren.
So baute ich mir eine Holzmontierung, die es mir erlaubte, etwa fünf bis zehn Minuten mit einem Normalobjektiv zu belichten.
Das jetzige Fernrohr habe ich schon seit 1989, die kleine CCD- Kamera ST-4 seit 1991.
1996 kam die große CCD-Kamera (ST-7) dazu, ebenso das Farbfilterrad.
Die "Aktive Optik" habe ich erst seit Ende 1998. Im selben Jahr baute ich mir auch meine eigene Montierung,
da sich über die Handsteuerbox der ursprünglichen Montierung keine Relaisimpulse mehr weiterleiten ließen.
So hätte ich auf die Korrektur mit der kleinen CCD-Kamera verzichten müssen.

Zwischen 1989 und 1991 habe ich mich auch viel mit der Hypersensibilisierung von Filmen beschäftigt.
Allerdings die viele Dunkelkammerarbeit, das späte Entdecken von Nachführfehlern (wegen der erst anschließenden Filmentwicklung, lange nach der eigentlichen Aufnahme) u.v.m. haben mich dazu veranlasst, es mit einer CCD-Kamera zu versuchen. Mittlerweile kann ich sagen, der Film hat nur noch den Vorteil der größeren Fläche des Negatives. Das wird sich in Zukunft ändern, so das auch größere CCD-Chips, die erschwinglich sind, auf dem Markt kommen.
Auf die Ausrüstung aber kommt es gar nicht so an.
Letztendlich zählt der Spaß an der Sache. Vor lauter Hightech sollte man das nicht vergessen. Schon mit einfachsten Mitteln kann man aufregende Fotos machen. Die Freude über selbst gemachte Fotos war bei mir früher mit der Holzmontierung genauso groß wie heute mit dem Fernrohr und Zubehör.

Ich möchte alle zukünftigen Astrofotografen dazu ermutigen, es einfach anzupacken und viel zu probieren.
Das erste Erfolgserlebnis prägt sich ein !

Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur einen Sinn, wenn sie benutzt wird. Ernst R. Hauschka