
Der Skywatcher hat 102mm Öffnung und 1300mm Brennweite. Das bedeutet,
für lichtschwache Objekte,
wie sie in der Deepskyfotografie vorkommen, ist dieses Gerät nicht
geeignet.
Der Skywatcher ist eine freundliche Leihgabe gewesen, welches ich für
diverse Tests genutzt habe.

Ein Prisma samt Okular ist schnell montiert und gewährt einen bequemen
Einblick.
Über den vorhandenen T2-Adapter ist eine Kamera ebenfalls schnell
adaptiert und einsatzbereit.
Mein Stativ ist aber so schwach, das selbst mit Spiegelvorauslösung ein
Zittern im Bild zu sehen ist.

Die Kamera kann jederzeit gedreht werden, um den möglichst besten
Bildausschnitt zu erhalten.
Nun zur optischen Qualität:
Erfreulich ist, das bei hellem Licht Freihandaufnahmen gelingen, die
schon beachtlich sind.
Als Beispiel folgen 2 Flugzeugaufnahmen. Es waren typische
Kondensstreifenin etwa 7 bis 10 Kilometer Höhe !


1/1000s / 800ASA. EOS 1000D.
Ausschnitt aus dem Original. Geschärft und kontrastverstärkt.
Das kleine Insekt (ca. 8mm lang) war etwa 15 Meter entfernt !

Ich vermisse etwas mehr Kontrast. Bei hellen Objekten reicht meiner
Meinung das Schwarz im Tubus nicht aus.
Fazit: Für Tagesfotografie durchaus zu gebrauchen. Sehr leicht in der
Handhabung und auch das Gewicht ist recht gering.
Der Scharfstellknopf ist sehr praktisch.
Aus meiner Sicht ein gutes Preis- Leistungs Verhältnis.